Fluggebiet Oberrieden
Infotafel Oberrieden (SHV)
Aufgrund von Diskussionen mit dem Landbesitzer mussten wir die lokale SHV-Infotafel am Startplatz leider entfernen.
Die oben verlinkten Regeln gelten aber trotzdem!
Windstation Oberrieden
Aktuelle Windwerte (Stärke und Richtung) sowie der Verlauf in den letzten 24h sind auf Openwindmap verfügbar und zudem in 3rd Party Apps, wie beispielsweise burnair map (live Wetter). Was derzeit leider (noch) nicht verfügbar ist, sind die Viertelstundenintervalle, wie wir sie von der Holfuy App kannten. Diese waren sehr nützlich um Mittelwind, Böenspitzen und den allgemeinen Trend zu beurteilen.
Allgemeine Hinweise
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Geflogen wird nur bei Bise. Das nutzbare Windfenster ist eng: Wenn es genug Wind zum Starten und Überhöhen hat, ist es schon fast zu viel um wieder sicher landen zu können.
Der Start und vor allem die Landung am selben Ort sind sehr anspruchsvoll. Die Anflugroute muss so gewählt werden, dass man nicht ins Lee im hinteren Bereich des Startplatzes gerät. Aufgrund der Steigwerte im sauber angeströmten Bereich ist eine Landung dann oft nur noch mit angelegten Ohren machbar. SIehe auch entsprechende Erläuterungen zum Landeanflug weiter unten.
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Neben dynamischem Auftrieb durch die Bise gibt es oft auch Thermik, die hoch hinauf trägt. Die Luftraum Einschränkungen sind zu beachten, siehe Info Tafel!
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Mitglieder des Clubs Paranoia finanzieren diesen Startplatz mit ihrem Clubbeitrag. Alle andern zahlen bitte CHF 5.- pro Flugtag, siehe Fluggebiete.
Der Unkostenbeitrag von 5.- Franken pro Flugtag oder gleich eine Jahreskarte für CHF 20.- kann via TWINT-App, Überweisung oder QR-Bill bezahlt werdem.
Details und Scanning Codes siehe hier.
Dieser Beitrag kommt ergänzt um unseren jährlichen Pauschal-Beitrag aus der Clubkasse dem Pächter zu Gute und sichert so das Fortbestehen dieses einmaligen Fluggebietes in der Nähe von Zürich -
Bitte ausschliesslich die Parkplätze auf der Teerstrasse oberhalb des Startplatzes benutzen und die Zufahrt zur Scheune frei halten.
- Nicht durch hohes Gras gehen, wenn vermeidbar bitte.
Landeanflug
Wie bereits erwähnt ist die Landung in Oberrieden aus mehreren Gründen anspruchsvoll. Die angedeutete 'Volte', wie in der Grafik eingezeichnet, ist nur in Ausnahmefällen umsetzbar. Das Problem bei diesem Landeanflug ist erstens die Rückenwindkomponente zu Beginn und zweitens die sehr engen Platzverhältnisse danach um den Schirm wieder gegen den Wind zu drehen. Man sollte dieses Manöver nur planen, wenn man sehr klare Vorstellungen davon hat, wie eng man den Schirm ohne Strömungsabriss drehen kann und wie viel Höhe man dabei verliert. Nicht nur die eingezeichneten Lee's schränken ein, sondern auch die verursachenden Hindernisse davor, d.h. die beiden Hütten bei der Windmessstation und der grosse Baum an der Strassenkurve.
- Der Anflug ist als TOPLANDUNGS-VERSUCH zu betrachten, bei der alle entsprechenden zusätzlichen Herausforderungen zu beachten sind. Insbesondere sollte der Endanflug so geplant werden, dass ein Abbruch möglich ist und ein weiterer Anflug geplant werden kann. Die Landung darf aus SIcherheitsgründen nicht erzwungen werden! Wenn nicht alles perfekt passt, sofort zu Plan B wechseln, d.h. durchstarten und ggf. später neu versuchen.
- Oft kommt die Bise leicht von links aus Richtung Zürich und dann ist es sicherer tief gegen den Wind parallel zum Hang anzufliegen und die ganze sehr lange Schneise unterhalb des Fussweges für den Endanflug zu nutzen. Bei starkem Aufwind kann dieses Manöver ggf. mit angelegten Ohren ausgeführt werden.
- Wenn es aus irgendwelchen Gründen nicht aufgeht, kann und soll die Übung - wie bei jeder Toplandung (!) - abgebrochen werden. Es gibt mehrere inoffizielle aber einfacher zu meisternde Landemöglichkeiten unterhalb des Startplatzes. Vor allem die grossen Wiesen Richtung Thalwil vor dem Bönicenter eignen sich sehr gut auch bei böigeren Verhältnissen.